Geschichte von Peru

Jahr
Ereignis
1200 - 200 v. Chr.
Die Chavín Kultur gilt als die älteste der präinkaischen Kulturen und somit als die Wiege der andinischen Zivilisationen.
200 v. Chr. - 600 n. Chr.
Kulturen Paracas und Mochica
300 v.Chr. - 900 n. Chr.
Von der Nazca Kultur  stammen die Nazca Linien, die 40 Jahre lang von der deutschen Matematikerin Maria Reiche erforscht wurden.
200 n.Chr.
Kultur Tiahuanaco
600 -1400
Kulturen Wari und Lambayeque (auch Sicán)
700
Kultur Chimú
800 
Kultur Chachapoyas
1200
Die Inka errichten die Stadt Cuzco. Ihr erster Herrscher ist Manco Capac.
1438
Pachacútec Yupanqui wird der neunte Herrscher des Inkareiches. Er gründete die Inkastätten Sacsahuamán und Machu Picchu und unternimmt Expeditionen zum Amazonas.
1492
Der italienische Entdecker Christoph Columbus unternimmt seine erste Seereise unter spanischer Krone mit dem Auftrag, einen Seeweg nach Indien zu finden. Am 12. Oktober gelangt er in der Karibik das erste Mal auf Festland. 
1494
Vertrag von Tordesillas: Portugal und Spanien ziehen ein Trennungslinie in Nord-Süd-Ausrichtung durch den neu entdeckten Kontinent und teilen die neue Welt somit unter sich auf.
1528- 1532
Bruderkrieg zwischen den Huascar und Atahualpa um die Inka-Nachfolge 1527 erleichtert den Spaniern die Eroberung des Imperiums.
1522
Größte Ausdehnung des Inkareiches
1531
Die Eroberer Francisco Pizarro und Diego de Almagro gehen im Norden Perus an Land und beginnen ihren Eroberungszug nach Cajamarca.
1532
Der Inkaherrscher Atawallpa wird gefangen genommen und wenige Monate später öffentlich hingerichtet. Im gleichen Jahr beginnt die Missionierung der Eingebohrenen durch die Orden der Dominikaner.
1533
Pizarro nimmt die Inkahauptstadt Cuzco ein und macht sie zu einer spanischen Kolonialstadt.
1535
Gründung der Städte Lima und Trujillo.
1536
Aufbegehren der Inca und Belagerung der Stadt Cuzco unter Manco Inca.
1538
Streitigkeiten um die Herrschaft über Peru zwischen den Brüdern Pizarro und Almagro. Pizarro lässt Almagro imbringe.
1543
Gründung des Vizekönigreichs Peru (alle von Spanien eroberten Gebiete Südamerikas, außer Venezuela)
1568
Fancisco de Toleda wird Vizekönig von Peru mit dem Auftrag, die Indianer zu „befrieden“
1572
Nach den Indianeraufständen (1571) wird ihr Anführer und der letzte Anführer des Inkareiches Tupac Amaru hingerichtet. Ende des Widerstandes der Inka in Vilcabamba.
1609
Garcilaso de la Vega (El Inca) veröffentlicht die “Comentarios Reales”, erste chronische Schriften über die Geschichte Perus. 1617 folgt die „Historia del Peru“, die Geschichte Perus.
1780
Der Indianer José Gabriel Condorcanqui erhebt sich gegen die Fremdherrschaft der Spanier und ernennt sich selbst unter dem Namen Tupac Amaru II zum Kaiser der Inka.
1781
Hinrichtung Tupac Amarus II
1821
Eroberung Limas. 28. Juli Unabhängigkeitserklärung von Spanien durch José de San Martín. Rebellionen und Bürgerkriege aber behindert eine moderne Entwicklung des Landes.
1824
Endgültige Befreiung Perus von den Spaniern durch Simon Bolívar und Abschaffung der Tributpflicht von Indigenen. Großgrundbesitzer beanspruchen das Land aber für sich.
1854
Verkündung der Abschaffung von Sklaverei. Landbesitzer profitieren aber weiterhin von den billigen Löhnen, die sie den nun „freien“ Arbeitskräften zahlten.
1879-1884
Peru und Bolivien verlieren im Salpeterkrieg gegen Chile. Peru muss seine Provinzen im Süden an Chile abtreten.
1941
Peruanisch-EcuadorianischerKrieg
1990
Alberto Fujimori (japanischen Ursprungs) setzt sich in den Präsidentschaftswahlen gegen den Schriftsteller Mario Vargas Llosa durch. Bekämpft die Inflation und den Terrorismus in Peru mit diktatorischem Führungsstil.
1982
Ausrufen des Ausnahmezustands wegen zunehmender Radikalisierung der Guerilla-Organisation Sendero Luminoso, „Leuchtender Pfad“, durch Waffengewalt und Massaker auf Regierung und Zivilbevölkerung.
1992
Selbstputsch Fujimoris. Unter ihm und seinem Berater Vladimiro Montesinos leiden Sowohl Pressefreiheit als auch Menschenrechte.
2000
Montesinos flieht nach Auffliegen krimineller Machenschaften nach Panama. Fujimori tritt unter anderem wegen des Vorwurfes von Menschenrechtsverletzungen zurück und findet Asyl in Japan.